Über uns:

Das Bündnis gegen

 

imperialistische Aggression

 

trifft sich jeden Montag um 19:30h Uhr in der B5, Brigittenstr. 5 (St. Pauli)

 

 

Das Hamburger "Bündnis gegen imperialistische Aggression" ist ein Zusammenschluss von Gruppen, Organisationen, Parteien und Einzelpersonen aus verschiedenen Ländern. Unsere gemeinsame Basis ist der antiimperialistische und internationalistische kampf. 


Wir haben uns in einer Zeit zusamengeschlossen, in der sich die imperialistische Aggression massiv verschärft hat.

 

Der 11. 09.2001 wurde von den USA dazu genutzt, eine neue militärische Offensive zu starten, in der Krieg das legitime und vorrangige Mittel zur Durchsetzung ihrer Interessen

geworden ist.

 

 

Unter Federführung der USA wird von den imperialistischen Staaten seitdem versucht, die kapitalistische Neuordnung der Welt mit militärischen Mitteln voranzutreiben. Alle Völker, Organisationen und Staaten, die sich diesen Plänen entziehen oder gar widersetzen, werden als Terroristen oder Schurkenstaaten diffamiert, bedroht und angegriffen. Die Ursache imperialistischer Aggression liegt für uns in der weltweit vorherrschenden kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Das Ziel ist es, den Profit zu steigern und die Kontrolle der ausgebeuteten und unterdrückten Völker sowie die Einflussnahme in wichtigen Regionen abzusichern. Unter imperialistischer Aggression verstehen wir das Zusammenspiel der Summe aus ökonomischen, politischen, ideologischen und militärischen Mitteln, mit denen die imperialistischen Staaten versuchen, ihre Herrschaft aufrechtzuerhalten undauszubauen.


1. ökonomische Erpressungsmethoden wie Wirtschaftsembargos, IWF-Kredite usw.


2. politische Eingriffe durch Destabilisierung, Sturz von Regierungen, Einsetzung von Marionettenregimes


3. umfassender psychologischer Krieg gegen das "eigene" Volk wie gegen alle Völker der Welt, z.B. zur ideologischen Rechtfertigung ihrer Aggressionen, zur Zerstörung anderer Kulturen und der Durchsetzung kapitalistischer Normen (und Wertvorstellungen), zur Abtötung der einfachsten menschlichen Werte wie der Solidarität


4. offene und verdeckte militärische Interventionen


5. Angriffskriege


Als imperialistischen Krieg definieren wir den offenen Angriffskrieg eines imperialistsichen Staates gegen andere Länder, um diese militärisch und ökonomisch zu unterwerfen und auszubeuten. Denn die imperialistische Politik hat immer – wie in Palästina, Afghanistan und Irak –die Wahrung und Durchsetzung kapitalistischerInteressen zum Ziel.


Als ein in der BRD aktives antiimperialistisches Bündnis wollen wir die bundesdeutsche und europäische Großmachtpolitik entlarven. Die kriegerische Aussenpolitik geht mit einer rassistischen, chauvinistischen und patriachalen Mobilmachung nach Innen einher. Beispiele hierfür sind u.a.:


die Umsetzung neuer Sicherheitsgesetze

die Verschärfung rassistischer Sonderund Asylgesetzgebeung

die nationale Mobilmachung für ein imperialistisches Europa mit der BRD an der Spitze

der angeblich zwingende Abbau sozialer Errungenschaften und Arbeiterinnenrechte


Die Aufrechterhaltung des kapitalistischen Systems – in der BRD wie auch auf internationaler Ebene – zwingt die herrschende Klasse, ihre Interessen mit immer repressiveren Massnahmen, die alle Lebensbereiche betreffen, zur Not mit Gewalt, durchzusetzen.

Der Krieg, mit dem der Imperialismus die Welt überzieht und die umfassende Militarisierung seiner Kernländer bilden eine untrennbare Einheit. Uns lehren die Kämpfe der Vergangenheit, dassjene Mittel und Methoden, die der Imperialismus in seinen Kolonien unter faschistischen Diktaturen entwickelt hat und anwendet, von ihren Erfindern in die Metropolen zurückgetragen werden: Isolationshaft, Folterungen und Ermordungen von politischen Gefangenen, Guerillas ebenso wie unbewaffneten Demonstranten auf der Straße. Das sind die Bedingungen unserer Arbeit: Sie werden erst dann grundlegend anders sein, wenn Kapitalismus, Faschismus und Krieg endgültig beseitigt sind. Gegen die imperialistische Aggression kämpfen die betroffenen Völker mit verschiedenen Mitteln und unterschiedlichen Formen: Massenaktionen, Streiks, Sabotagen, Intifada, Partisanenkrieg usw. usf. Ihre strategische Möglichkeit liegt in der Schwächung und Zerrüttung des Imperialismus. Seine endgültige Zerschlagung wird bedeutend beeinflusst von den Kämpfen derer, die in seinen Metropolen leben. Wir begreifen unsere Arbeit deshalb als Bestandteil des internationalen antiimperialistischen Kampfes, den wir einerseits mit unseren Mitteln und Möglichkeiten unterstützen und andererseits hier und jetzt entwickeln wollen. Unser Ziel ist es von unseren verschiedenen Kampf- und Lebenserfahrungen zu lernen, die Kräfte zu bündeln und solidarisch und respektvoll Perspektiven für einen internationalistischen Antiimperialismus zu entwickeln. Positionen, die imperialistischen Krieg und Besatzung, Zionismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und andere "Werte der westlichen Zivilisation"rechtfertigen, haben bei uns keinen Platz.


Wir sind überzeugt, dass es richtig, möglich und notwendig ist, gemeinsam mit vielen verschiedenen Kräften den antiimperialistischen Widerstand aufzubauen, in dieser Stadt, in diesem Land, in Europa und weltweit!,

 

Bündnis gegen imperialistische Aggression

Hier kannst du uns treffen